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Ludwig van Beethoven, Brief an Franz Gerhard Wegeler in Koblenz, Wien, 2. Mai 1810, Autograph

Beethoven-Haus Bonn, Sammlung Wegeler, W 19

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Zusammenfassung
Beethoven meldet sich nach langer Zeit wieder bei seinem Freund Wegeler und entschuldigt sich damit, auch wenn er nicht schreibe, denke er doch sehr oft an seine alten Freunde. Derzeit könne er wohl der glücklichste Mensch sein, wenn seine Taubheit ("der Dämon in meinen Ohren") nicht wäre. Er erwähnt seine Selbstmordgedanken, die er jedoch überwunden habe.

Beethoven bittet Wegeler, ihm einen Taufschein zu besorgen. Dabei müsse Wegeler darauf achten, dass es in der Familie bereits schon einmal einen (verstorbenen) Sohn Ludwig Maria gegeben habe, und so keine Verwechslung entstehe. Wegeler hatte den Taufschein tatsächlich besorgt und nach Wien geschickt (jetzt im Beethoven-Haus, Bonn, HCB Br 282), Beethoven bezweifelte allerdings seine Richtigkeit. Er benötigte das Dokument, da er Heiratspläne gegenüber Therese Malfatti hatte (die sein Ansinnen jedoch ablehnte).

Zuletzt erkundigt sich Beethoven nach einem Lied seiner Komposition, das Wegeler in Freimaurerlogen singe, und bittet um eine Abschrift (Wegeler hatte auf einige Beethoven-Melodien neue Texte gedichtet). (J.R.)

Brieftext

Bibliothekarische Erschließung

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