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Portraitminiatur einer unbekannten Dame aus Beethovens Besitz, angeblich Gräfin Julie Guicciardi (1782-1856)

Beethoven-Haus Bonn, Sammlung H. C. Bodmer, HCB V 9 d

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Wissenswertes
Beethovens Freund Stephan von Breuning erwarb bei der Versteigerung von Beethovens Nachlaß im Frühjahr 1827 unter anderem zwei Miniaturen, die zwei unbekannte Damen zeigen. Seit dem 19. Jahrhundert sind diese beiden Bildnisse das Objekt verschiedenster Untersuchungen und Spekulationen gewesen. Häufig wurde vermutet, es handele sich bei einer der Dargestellten um die Adressatin des Liebesbriefes Beethovens an seine "unsterbliche Geliebte".

Die Restaurierung und eingehende Untersuchung der beiden Stücke im Jahr 2002 zeigte jedoch, daß - zumindest bis heute - kein Zusammenhang der Miniaturen zu Beethovens berühmtem Brief nachgewiesen werden kann. Auch war es bisher unmöglich, die Identität der Modelle zu ermitteln. Auch der Maler ist nach wie vor unbekannt. Als sicher kann heute lediglich angenommen werden, daß beide Bilder aus einer Werkstatt stammen und daß sie im ersten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts entstanden sind. Die hier gezeigte Miniatur dürfte auf Grund ihres Stils und der Art der dargestellten Frisur und Kleidung wohl um einige Jahre jünger als ihr Gegenstück (HCB V 9 e) sein. (S.B.)

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