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Anton Schindler, Brief an Ignaz Moscheles in London, Wien, 24. März 1827, Autograph

Beethoven-Haus Bonn, Sammlung Wegeler, W 33

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Zusammenfassung
"Wenn Sie diese Zeilen lesen, wandelt unser Freund nicht mehr unter den Lebenden". Schindler hat Beethovens letzten Brief vom 18. März an Moscheles vorsätzlich zurückgehalten, da er dessen baldigen Tod befürchtet. Ausführlich berichtet Schindler vom zunehmenden Verfall des Komponisten: "Seine Auflösung geht mit Riesenschritten, und es ist nur ein Wunsch unser aller, ihn bald von diesen schrecklichen Leiden erlöset zu sehn." Die testamentarischen Angelegenheiten sind geregelt ("alte Meubles u. Manuscripte" sowie zwei angefangene Werke, eine Sinfonie und ein Streichquintett). Die Bestattungskosten und andere Ausgaben sollen mit dem restlichen von der Philharmonischen Gesellschaft überwiesenen Geld beglichen werden. Beethoven, der die gesamte Summe von 1000 Gulden entgegen Schindlers Rat auf einmal abhob, war über das Geldgeschenk sehr beglückt. Schindler selbst befindet sich in einer schwierigen Lage, da Beethoven angeblich keinen außer ihn um sich haben wollte. (F.G.)

Brieftext

Bibliothekarische Erschließung

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