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Ludwig van Beethoven, Brief an Breitkopf & Härtel in Leipzig, Wien, 22. April 1801, Autograph

Beethoven-Haus Bonn, Sammlung H. C. Bodmer, HCB BBr 7

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Aufruf im DFG-Viewer

Hörbrief Hörbrief
Zusammenfassung
Breitkopf und Härtel hatten Beethoven um neue Werke gebeten. Beethoven erkundigt sich, welche Gattung der Verlag zu veröffentlichen wünsche und zählt eigene Werke auf, die bei anderen Verlagen erschienen sind. Er weist darauf hin, er selbst zähle seine ersten beiden Klavierkonzerte für "nicht zu den Besten" seiner Arbeiten, jedoch "es erfordert die Musikalische Politick, die besten Konzerte eine Zeitlang bey sich zu behalten."

Beethoven macht diesen Hinweis mit Blick auf die Rezensenten der Leipziger Allgemeinen musikalischen Zeitung, die ebenfalls im Verlag Breitkopf und Härtel erscheint. Er empfiehlt diesbezüglich, die Rezensenten sollten insgesamt mit mehr "vorsicht und Klugheit" kritisieren, da oft junge Künstler durch verheerende Kritiken verunsichert würden. Er selbst habe inzwischen gelernt, mit dem "Geschrey ihres Rezensenten" umzugehen.

Beethoven hat durch einen Freund erfahren, dass der Aufruf zu Spenden für die jüngste Tochter Johann Sebastian Bachs einen sehr geringen Betrag eingebracht hat. Er schlägt spontan vor, ob nicht eines seiner nächsten Werke zu ihren Gunsten veröffentlicht werden sollte. (J.R.)

Brieftext

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