Logo
Startseitedigitales Archiv
zurück zu "Werke" | zurück zu "Sinfonien" | zurück zu op. 21

Maximilian Franz (1756-1801), Erzherzog von Österreich, seit 1784 Kurfürst und Erzbischof von Köln; Brustbild en face, nach links gewandt; mit Orden - Anonymes Gemälde.

Beethoven-Haus Bonn, Ehemals Leihgabe Stadtmuseum Bonn

Enlarge Bild 1 / 1

Aufruf im DFG-Viewer

Wissenswertes
Maximilian Franz, der jüngste Sohn Kaiserin Maria Theresias, wurde nach dem Tod Maximilian Friedrichs (1708-1784) Kurfürst von Köln. Im Jahrzehnt zwischen 1784 und 1794 residierte er in Bonn und wurde dort zu einem der wichtigsten Gönner des jungen Ludwig van Beethoven.

Kunstliebend und von aufgeklärter Gesinnung, nahm der Kurfürst regen Einfluß auf das Leben in seiner Residenzstadt. So gründete er die erste Bonner Universität, an der sich auch Beethoven als Student einschrieb, und förderte besonders die Musik. Auch an Beethovens musikalischer Ausbildung nahm Maximilian Franz Anteil. Denn er ermöglichte dem jungen Musiker im Jahr 1787 seine erste Reise nach Wien und unterstützte auch Beethovens zweite Wien-Reise im Jahr 1792 durch ein Stipendium.

Als Bonn 1794 von französischen Truppen besetzt wurde, begab sich der Kurfürst zunächst nach Münster, später nach Mergentheim und Ellingen, bis er schließlich nach Österreich zurückkehrte und sich in Hetzendorf bei Wien niederließ. Auch in seinen letzten Lebensjahren scheint er dort noch lebhaften Anteil an den Fortschritten Beethovens genommen zu haben. (S.B.)


Bibliothekarische Erschließung

Link auf diese Seite

Glossary Glossar

© Beethoven-Haus Bonn
E-Mail: bibliothek@beethoven.de