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Friedrich Schiller, Sinnsprüche, aus "Die Sendung Moses", Autograph Beethovens

Beethoven-Haus Bonn, Sammlung Wegeler, W 23

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Zusammenfassung
"Ich Bin, Was da ist" / "Ich bin alles, Was ist, Was / war, und Was seyn wird, / Kein sterblicher Mensch / hat meinen Schleyer / aufgehoben" / "Er ist einzig von ihm selbst, / u. diesem Einzigen sind / alle Dinge ihr Daseyn schuldig"

Diese Sprüche waren nach Schindler Beethovens "Glaubensbekenntniß", sie befanden sich an seinem Arbeitsplatz. Sie entstammen einem Aufsatz Schillers über die Gründung des jüdischen Staates durch Moses, in dem auch Natur und Charakter der ägyptischen Weisheit und Religion dargestellt werden. Schiller führt aus: "Unter einer alten Bildsäule der Isis las man die Worte: "Ich bin, was da ist", und auf einer Pyramide zu Sais fand man die uralte merkwürdige Inschrift: "Ich bin alles, was ist, was war und was sein wird, kein sterblicher Mensch hat meinen Schleier aufgehoben." (...) In dem Hymnus, den der Hierophant oder Vorsteher des Heiligtums dem Einzuweihenden vorsang, war dies der erste Aufschluß, der über die Natur der Gottheit gegeben wurde: "Er ist einzig und von ihm selbst, und diesem Einzigen sind alle Dinge ihr Dasein schuldig." (J.R.)

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