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Totenmaske Ludwig van Beethovens - Gipsabguß nach der von Josef Danhauser angefertigten Maske

Beethoven-Haus Bonn, P 7

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Wissenswertes
Unmittelbar nachdem er die Nachricht von Beethovens Tod erhalten hatte, bat Josef Danhauser Beethovens Freund Stephan von Breuning darum, dem Komponisten die Totenmaske abnehmen zu dürfen. Breuning entsprach dieser Bitte auch, und Danhauser erhielt die Möglichkeit, die Abformung in Beethovens Wohnung vorzunehmen. Zwar stimmen die erhaltenen Quellen in diesen grundlegenden Tatsachen überein, jedoch kann der genaue Zeitpunkt des Besuchs Danhausers an Beethovens Totenbett nach wie vor nicht ermittelt werden, da Angaben in den zeitgenössischen Berichte einander stark widersprechen.

Nach dem heutigen Kenntnisstand ist es am wahrscheinlichsten, daß sich Josef Danhauser und sein Bruder Carl bereits wenige Stunden nach Beethovens Ableben frühmorgens in die Wohnung des Komponisten begeben haben, wie Carl Danhauser in einem, 1888 abgefaßten Bericht angibt.
Das heute nicht mehr erhaltene Originalnegativ des Gesichtsabdruckes bewahrte Josef Danhauser anscheinend bis zu seinem eigenen Tod im April 1845 auf. Wenige Monate später erwähnt Aloys Fuchs in seinem "Verzeichnis aller bisher erschienenen Abbildungen Ludwig van Beethovens", daß es sich im Besitz des Wiener Portraitmalers Eduard Cramolini (1807-1881) befände, der auch einen Abguß der Lebendmaske Beethovens besaß. (S.B.)



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