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Beethovens mittelgroßes Hörrohr, gefertigt von Johann Nepomuk Maelzel, 1813

Beethoven-Haus Bonn, R 2 c

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Wissenswertes
Als die Probleme mit seiner Schwerhörigkeit immer größer wurden, bemühte sich Ludwig van Beethoven darum, Hilfsmittel zu finden, die ihm die Verständigung mit anderen erleichtern könnten. Er wandte sich daher an den bekannten Mechaniker und Erfinder Johann Nepomuk Mälzel (1772-1838), der seit 1792 in Wien lebte und um 1812/1813 in engerem Kontakt mit Beethoven stand.

Mälzel entwickelte eine ganze Reihe unterschiedlich geformter Hörrohre für den Komponisten, die z.T. mit Reifen am Kopf zu befestigen waren. (Im Beethoven-Haus in Bonn sind vier dieser Hörhilfen erhalten, eine weitere befindet sich im Besitz der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien.) Abgesehen von den Hörrohren wurden zwei weitere Erfindungen Mälzels für Beethoven wichtig: das "Panharmonicon", eine Art Musikautomat, für den Beethoven im Jahr 1813 die Urfassung seiner Schlachtensinfonie "Wellingtons Sieg" op. 91 schrieb, und das Metronom, von dem er als erster bedeutender Komponist Gebrauch machte (S.B.).

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