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Viola, Beethovens Dienstinstrument in der Bonner Hofkapelle

Beethoven-Haus Bonn, Mö 11

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Wissenswertes
Dieses Instrument benutzte Beethoven als Mitglied der Bonner Hofkapelle. Die Hofmusiker bekamen Instrumente von ihrem Dienstherren gestellt. Beethoven hatte ab 1784 eine feste Stelle als Hoforganist. Als Bratschist wird er erstmals im Hofkalender auf das Jahr 1790 aufgelistet. Wahrscheinlich hat er ab Mitte 1789 diese Funktion ausgeübt, als das Nationaltheater neu eingerichtet wurde, in dem auch Mitglieder der Hofkapelle Dienst tun mussten. Beethovens Viola blieb nach der Auflösung des Kurerzstifts Köln durch die Franzosen 1794 im Besitz der Familie Franz Anton Ries, Beethovens Geigenlehrer und selbst Mitglied der Hofkapelle. Das Instrument scheint dort noch lange in Gebrauch gewesen zu sein, denn es wurde im 19. Jahrhundert mehrfach grundlegend repariert. Dabei wurden der Hals, das Griffbrett, der Saitenhalter und die Wirbel erneuert. Als Erbauer des Instrumentes gilt der Wiener Geigenbauer Sebastian Dalinger (1735-1809), der die Bratsche um 1780 fertigte. (J.R.)

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